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NIF NEWS April 2017

publiziert am 29. April 2017
„Gedenke, dass du Knecht warst im Land Ägypten“ 

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Auszug aus Ägypten stellt die Befreiung des jüdischen Volkes dar. Die individuelle Befreiung ist jedoch eine dauernde persönliche Aufgabe. Dank der individuellen Freiheit können wir  unser Leben gemäss unseren Wünschen gestalten und für unsere Werte kämpfen, solange wir damit niemandem Schaden zufügen. Pessach, das Fest der Freiheit, gibt uns die Chance, nicht nur über unsere eigene Freiheit zu nachzudenken, sondern auch über die Freiheit von anderen. Schränken wir diese ein? Kümmern wir uns um die Freiheit von anderen Menschen?

Dank der finanziellen, organisatorischen und moralischen Unterstützung  des New Israel Fund (NIF) können viele Organisationen in Israel sich um die Freiheiten von allen Menschen im Land kümmern.

Bitte spenden Sie jetzt, sodass wir unsere wertvolle Arbeit weiterführen können.

Der NIF wünscht Ihnen ein frohes Pessachfest. Pessach kascher we-sameach!

Mit besten Grüsse
Ihre NIF NEWS Redaktion

 

Shared Society: Juden und Araber im israelischen Gesundheitswesen

Gemäss einem Bericht vom Israel Religious Action Center (IRAC) über das israelische Gesundheitswesen, sind 11% der israelischen Ärzte Araber, 38% der Pharmazeuten und 14% des Pflegepersonals sind Araber. Das israelische Gesundheitswesen ist ein lebendiges Modell für Koexistenz: Juden und Araber sitzen am Morgenrapport zusammen und besprechen ihre jüdischen und arabischen Patienten. Prof. Dr. med. J. Halevy, Shaareh Zedek, Jerusalem: ‚Nie habe ich Spannungen bemerkt unter dem Pflegepersonal, das direkt die Patienten versorgt, es ist ausserordentlich, wunderbar.’

Durch Ihre Spende für den NIF unterstützen Sie einen gesellschaftlichen Bereich in Israel, in dem Juden und Araber zusammenarbeiten.

Den ganzen Bericht (Englisch) lesen Sie hier

 

Israelische Fussballteams zeigen Solidarität mit verwahrten Asylsuchenden

Israelische Fussballteams aus dem ganzen Land folgten am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, einem Aufruf des NIF, Holot zu besuchen, den Ort, an dem 4‘000 Asylsuchende aus Eritrea und Südsudan verwahrt werden. Spitzenspieler, Jugendliche und Funktionäre „simplen Fehler“. Grenzkontrollen am Flughafen sind nicht da, um einzuschüchtern, zu erniedrigen, zu diskriminieren, sondern einzig zu unserer Sicherheit.

Unsere Anwälte vertreten erfolgreich Aktivisten, wenn Kritik an der Regierung mit Verrat gleichgesetzt wird und sie ungerechtfertigt vor Gericht gezerrt werden. Wir vom NIF wenden dafür namhafte Mittel auf. Und wir bleiben dran!

Lesen Sie hier Jennifers Erfahrungsbericht (Englisch)

 

 

Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt 

 

 

2017 Jubiläums-Haggada

Ganz im Sinne der Arbeit an der Gemeinschaft hat sich eine Gruppe von bekannten Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, der Armee – darunter auch namentlich bekannte Geheimdienst-Chefs – unter dem Namen SISO (Save Israel Stop the Occupation) zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Sie ist überzeugt, dass die momentane Situation Israel extrem belastet, und dies in finanzieller, moralischer, demokratischer und psychologischer Hinsicht. Zudem sind diese Persönlichkeiten der Überzeugung, dass die Besetzung die Sicherheit Israels – für die sie sich in aller Deutlichkeit einsetzen – nicht erhöht, sondern ganz im Gegenteil schwächt. Sie stellen auch besorgt fest, dass deshalb der innerisraelische Zusammenhalt in Gefahr sei und auch, dass es für die jüdische Bevölkerung im Ausland zunehmend schwieriger sei, sich mit Israel zu identifizieren.

Hier können Sie die gesamte Haggada mit Kommentaren von namhaften Personen wie z.B. Amos Oz, Achinoam Nini, Rabbiner Michael Melchior, Eva Illouz, Elie Barnavi, Doron Rabinovici und Sarah Silverman herunterladen (Englisch)

 

Bei der Einreise nach Israel angehalten zu werden ist deprimierend, entmenschlichend und beängstigend.

Jennifer Gorovitz ist Vizepräsidentin für Finanzen und Administration des New Israel Fund (NIF) in San Francisco.

Jennifer wurde im März am Flughafen Ben Gurion während eineinhalb Stunden verhört, bevor sie schliesslich ins Land gelassen wurde. Erst wurde von einem Sicherheitsrisiko gesprochen, später von einem die grossartigen Menschen, welche im NIF Schweiz für diese gemeinsam Sache einstehen, wunderbar ist“. Im Anschluss an das Konzert folgte ein Gespräch mit der Künstlerin, in dem Noa ihren Weg zum NIF nachzeichnete. Heute sei sie mit Stolz Mitglied  des internationalen Boards und Botschafterin des NIF für die Förderung von Frieden und Demokratie.

Hier weiter lesen

 

 

Ir Amim – Jerusalem als Stadt der Völker

Seit dem Jahr 2000 setzt sich die NGO Ir Amim für Jerusalem als eine Stadt ein, in der alle Bewohner in Würde und Wohlstand leben und deren historisches, religiöses und kulturelles Erbe respektiert und gepflegt wird. Sie sammelt Daten zur Stadt- und Bevölkerungsentwicklung, orientiert die Bevölkerung, und klagt gegen unrechtmässige Landnahme und Besiedelung. Diese wird oft auf der Basis von sehr vagen juristischen Grundlagen versucht, nicht zuletzt auch von Siedlerorganisationen und vermehrt durch Nationalpark-Behörden. Der NIF unterstützt diese Organisation weil er überzeugt ist, dass das heikle Gleichgewicht der Bevölkerung keine schleichende Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung aus Jerusalem verträgt, einer Stadt, in welcher seit Jahrhunderten Menschen verschiedenster Ethnien und Religionen zusammenleben.

Lesen Sie hier mehr über Ir Amim

 

Unsere letzten Aktivitäten

Ein grossartiges NOA Konzert!

Am 4. Februar 2017 fand in Zürich ein Jazzkonzert gemeinsam mit dem Konzertlokal MOODS ein Jazzkonzert mit der israelischen Sängerin NOA als PR- und  Benefizveranstaltung für den NIF statt.  Diese bestand aus einem Apéro riche vor dem Konzert, an dem neben unseren rund 50 Spendern auch Frau Michal Hershkovitz, Botschaftsrätin und Stellvertreterin des israelischen Botschafters, teilnahm. Bereits während des mitreissenden Konzerts wies die Künstlerin in ihrem eindringlichen Appell an die Konzertbesucher darauf hin, dass Israel eine Stärkung der Zivilgesellschaft unbedingt braucht und dass die Unterstützung „durch die grossartigen Menschen, welche im NIF Schweiz für diese gemeinsam Sache einstehen, wunderbar ist“. Im Anschluss an das Konzert folgte ein Gespräch mit der Künstlerin, in dem Noa ihren Weg zum NIF nachzeichnete. Heute sei sie mit Stolz Mitglied  des internationalen Boards und Botschafterin des NIF für die Förderung von Frieden und Demokratie.

Hier weiter lesen

 

Wie das jüdische Erbe in positives Handeln umwandeln?

Wiederholt wird weltweit über Fälle von Rassismus, Hassverbrechen und Diskriminierung berichtet. Angesichts dieser Ereignisse, welche Verhaltensweisen schreiben uns unsere jüdischen Werte vor?

In einem spannenden Shiur im Rahmen des letzten Jom Ijun in Zürich zeigte Tamar Rechnitz vom Shalom Hartman Institute, wie das Gebot über Amalek und das Fest von Purim, unser tägliches Leben in der Bemühung unsere Gesellschaft zu verbessern, die Arbeit von Tag Meir beeinflussen. Am Samstag zuvor sprach Tamar mit Jugendlichen von Bnei Akiva in Zürich und am Montag mit Schülern der jüdischen Nachmittagsschule Achinoam.

Lesen Sie hier mehr über Tag Meir (English)

Mit dem folgenden Film lädt Tag Meir für eine gemeinsame Familienwanderung von Juden und Arabern am 13. April ein. Es wird eine Wanderung der Toleranz und des Zusammenlebens sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir empfehlen

 

Gemeinsame israelisch-palästinensiche Gedenkfeier

Wann: Sonntag, 30. April 2017 19.30-22.00 Uhr

Wo: Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Die mitbeteiligten israelischen Organisationen Combatants for Peace und Bereaved Families Circle werden in Israel vom NIF unterstützt.

Hier weiter

 

Echo der Zeit vom Montag, 27. März

Israel versteht sich als der Staat der Juden, ist aber auch palästinensisch. Ein Fünftel der Bevölkerung sind sogenannte «israelische Araber». Gemeint sind damit Nachkommen jener Minderheit von palästinensischen Familien, die 1947/1948 im Krieg um die israelische Staatsgründung nicht geflohen sind oder nicht vertrieben wurden.

Hören Sie hier die Sendung

 

 

Begünstigen Sie auch bei 

Legaten den NIF

 

 

 

Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für eine lebendige Demokratie in Israel einzusetzen.

Im Namen des NIF Schweiz Pierre Loeb, Präsident

info@nif.ch

 

 

 

© NIF Newsletter 5. April 2017.

Redaktion: Jaron Bernstein und Rachel Halpern. Beiträge: Marc Baer, Karin Dreiding, Felix Rasumowsky, Samuel Rom und Rony Weissberg.

Sollten Sie unsere NIF NEWS mehrfach erhalten, sind wir um eine Rückmeldung dankbar, sodass wir die unerwünschten Adressen aus dem Verteiler nehmen können.

Haben Sie Bekannte, die am NIF interessiert sein könnten – wir nehmen sie gerne in unseren Verteiler auf.

 

 

Der NIF ist die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt. 

 

 

 

 

 

 

NIF NEWS Dezember 2016

publiziert am 31. Dezember 2016

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Das Licht stärken statt die Dunkelheit bekämpfen

Liebe Leserinnen und Leser,

an jedem Chanukka-Abend zünden wir eine weitere Kerze. Dabei symbolisiert das zunehmende Licht die verschiedenen Stufen des Tikkun Olam, die „Reparatur der Welt“ durch gute Taten. So verwandelt sich das Feuer trotz seines Zerstörungspotentials in ein inspirierendes Licht.

Uns allen sitzt der Schreck noch in den Knochen, als Feuer in Israel Ende November ganze Landstriche verbrannten.Die grossartige Arbeit der NIF Organisationen und das Engagement tausender Israelis im ganzen Land, ob Juden, Araber, Äthiopier, Russen, Religiöse oder Säkulare, zeigt uns erneut, wie wichtig und fruchtbar es ist, sich für das gemeinsame Leben in Israel einzusetzen.

Bitte spenden Sie jetzt, sodass wir auch 2017 unsere wertvolle Arbeit weiterführen können.

Der NIF wünscht Ihnen ein schönes Chanukkah-Fest und ein gutes neues Jahr.

Mit besten Grüsse
Ihre NIF NEWS Redaktion

 

 

image004NOA – Zeit für Musik und Austausch im intimen Rahmen – SA 4. Februar 2017

Die israelische Sängerin und Liedermacherin Noa bringt die Magie ihrer Musik nach Zürich. Im Rahmen ihres Auftrittes im Zürcher Jazz Club Moods am 4. Februar um 19.00 Uhr organisiert der Neue Israel Fonds Schweiz einen Sonderanlass mit Flying Dinner, der Gelegenheit gibt, sich mit der Künstlerin, die sich für den NIF in Israel engagiert, nach dem Konzert zum Thema Israel auszutauschen.

Die Platzzahl ist beschränkt. Interessierte melden sich an meetNOA@nif.ch.

 

 

 

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image007Eine inspirierende Zusammenarbeit während den verheerenden Bränden in Israel

Uns allen sitzt der Schreck noch in den Knochen, als Feuer in Israel Ende November ganze Landstriche verbrannten. Mehr als 60‘000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, manche haben ihr Zuhause verloren. Die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden sind nach wie vor verheerend. In dieser Zeit inspirierend und herzerwärmend war das Engagement der mutigen Feuerwehrleute, die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Juden und Arabern, Religiösen und Säkularen. In der gemeinsamen Not rettete die sonst oft zerklüftete Gesellschaft zusammen Leben und Häuser, Menschen öffneten ihre Herzen und Türen und boten Fremden einen Platz zum Übernachten an. Europäische, aber auch jordanische und ägyptische Flugzeuge samt Helfern unterstützen die Löscharbeiten. Palästinensische Feuerwehrleute kämpften Seite an Seite mit Israelis.

 

 

image009NIF setzt sich für das gemeinsames Leben in Israel ein

Vom NIF unterstützte Organisationen waren von der ersten Stunde an dabei. „The Abraham Fund Initiatives“, “The Coalition against Racism” und „Sikkuy“ koordinierten Übernachtungen von evakuierten Familien in arabischen Gemeinden. „Tag Meir“ organisierte in Haifa ein gemeinsames Gebet von Juden, Muslimen und Christen. Äthiopische Israelis von „Tebeka“ eilten zu den Informationszentren, um Fragen der amharischsprechenden Bevölkerung zu beantworten. Das „Leo Baeck Zentrum“ unterstützte Tausende von Familien beim Packen ihres allernötigsten Besitzes vor der Evakuation. Mitglieder der Jugendbewegung „Noam“ gestalteten Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in den Sammelplätzen der evakuierten Familien in Haifa.

Die grossartige Arbeit dieser Organisationen und das Engagement tausender Israelis im ganzen Land, ob Juden, Araber, Äthiopier, Russen, Religiöse oder Säkulare, zeigt uns erneut, wie wichtig und fruchtbar es ist, sich für das gemeinsame Leben in Israel einzusetzen.

 

Wir sind stolz auf die wichtige Arbeit:

NIF feierte am 10. Dezember mit diesem Film den Tag der Menschenrechte

 

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Der NIF ist seit 37 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie aller Israelis einsetzt

 

Spenden Sie Dem NIF
PC 40-37333-1
IBAN CH56 0900 0000 40037333 1

 

 

 

image012NIF BEIM BOTSCHAFTER KEIDAR

Am 24. November 2016 waren Pierre Loeb (Präsident des NIF Schweiz) und Jaron Bernstein (Vorstand NIF Schweiz) beim israelischen Botschafter in Bern, Jacob Keidar, eingeladen. In einem angenehmen und freundlichen Gespräch erzählte der Botschafter von seinen Erfahrungen der engen und guten Zusammenarbeit mit Palästinensern in seiner Funktion als Direktor des Departements für die Koordination multilateraler Friedensverhandlungen. Er interessierte sich für die Arbeit von NIF in der Schweiz und zeigte sich für Einladungen an künftigen NIF Veranstaltungen offen.

 

 

image014NIF Besuch bei der Augustin Keller Loge in Zürich

Am 10. November 2016 wurden Talia Sasson, die Präsidentin des NIF und Alan Freeman, NIF European Advisory Council, eingeladen um der AKL, die zürcher Augustin Keller-Loge des Bnai Brith den NIF vorzustellen. Die Verbindung kam zustande während dem Haaretz Event des NIF in der ICZ im September. Talia und Alan erzählten einführend ihre Bio, was eine unmittelbare, lebhafte Verbindung herstellte zu den Zuhörern. In einer ausgesprochen interessanten und beeindruckenden Diskussion, welche die pluralistische Werte des B’nai Brith bezeugte, vertraten Talia und Alan ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Respekt für alle, Presse- Rede- und Religionsfreiheit und für Erhalt der Demokratie. Sie wandten sich gegen eine Wagenburgmentalität und betonten, dass die Demokratie nicht ein selbstverständliches Gut ist. Wir bedanken uns herzlichst bei der AKL für die Einladung und die umsichtige Moderation und hoffen auf künftigen Gelegenheiten diesen spannenden Austausch weiterzuführen.

 

image016Prestigeträchtigste Auszeichnung für den Hüter der Demokratie

Die vom NIF unterstützte Organisation „Initiative für Informationsfreiheit“ wurde mit dem Knights for Quality Government Award ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis von der NGO Movement for Quality Government in Israel, welche 1990 vom damaligen Richter des Obersten Gerichtshof Chaim Cohen s’l gegründet wurde, um Demokratie, Transparenz, „good governance“ und ziviles Engagement in der Gesellschaft zu fördern.

Der NIF ist stolz, die „Initiative für Informationsfreiheit“ und ihre Arbeit in der Knesset, in den Ministerien und Kommunalbehörden zu unterstützen, und so die Transparenz als eines der grundlegendsten Prinzipien der Demokratie zu fördern.

Den ganzen Bericht (Englisch) lesen Sie hier

 

image018Die jährliche Gedenkfeier für Yitzhak Rabin Zehntausende protestieren gegen Hetze

In der Nacht zum Samstag, den 5. November, nahmen zehntausende Menschen an der jährlichen Gedenkfeier für Yitzhak Rabin am Rabin-Platz in Tel Aviv teil. Die Veranstaltung fand statt, nachdem sie aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten fast abgesagt wurde. Die grösste Beteiligung seit vielen Jahren ist eine Antwort auf die steigende Hetze und Anstiftung zu Hass und Gewalt in diesem Jahr.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

Lesen Sie hier den Bericht der Deutsch Welle (Deutsch)

 

image020Der NIF stellt vor: Zoya Levitin Pushnikov: Feministin, Aktivistin, Stipendiatin

Die in Sibirien geborene Zoya Levitin ist 29 Jahre alt und gehört zur „Generation 1.5“ – den Kindern von MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion. Als Teilnehmerin des Everett Social Justice Fellowship von NIFs Schwesterorganisation Shatil nutzt Zoya ihre Lebenserfahrung dazu, andere russischsprechende Frauen zu fördern. Über das Stipendium trat sie in Verbindung mit der vom NIF geförderten Organisation Morashteinu, welche sich für die Verbreitung von demokratischen Werten bei russischsprechenden MigrantInnen einsetzt.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

 

image022IF Organisationen sind Vorreiter für eine Gesellschaft des Miteinanders in Jerusalem

Diesen Oktober veranstalteten das Israel Religious Action Center (IRAC), Shatil und die vom NIF geförderten Organisationen „Die Koalition gegen Rassismus“ und Tag Meir eine Kundgebung für die Unterstützung einer Gesellschaft des Miteinanders in Jerusalem. Initialzündung war die zunehmend rassistische Rhetorik und Gewalt der extremistischen Organisation Lehava. Den Organisationen ging es bei ihrem Engagement nicht nur darum, Lehava entgegenzuwirken. Vielmehr ist das Ziel, ein besseres Israel aufzubauen, in welchem Menschen über religiöse und ethnische Grenzen hinweg Teil einer echten Gesellschaft des Miteinanders sind.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

Lesen Sie hier mehr über den Gewalt der extremistischen Organisation Lehavain Jerusalem (Englisch)

Hören zu diesem Thema Rabbiner Dr. Ronen Lubitch (Hebräisch):

 

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Für eine Gesellschaft des Miteinanders in Karmiel

Wieder einmal schaffte es die Shatil Gruppe für eine Gesellschaft des Miteinanders in Karmiel auf die Titelseiten der Zeitungen. Nachdem die Stadtverwaltung die Aufführung des preisgekrönten Films über jüdisch-arabische Koexistenz, Junction 48 (u.a. Berlinale und Tribeca Filmfestival), in einem öffentlichen Saal verboten hat, führte die Gruppe den Film kurzerhand in einem alternativen Saal in der Stadt auf.

In Karmiel leben aktuell 1’100 arabische Familien, aber es gibt dort keine arabische Schule, ausserschulische Aktivitäten, Bibliotheken oder andere kulturelle Angebote auf Arabisch. Die Stadt Karmiel kommt ihren rechtlichen Verpflichtungen leider nicht nach, Transportmöglichkeiten für arabische Schüler zu Schulen in benachbarten Städten zur Verfügung zu stellen.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

Lesen Sie hier mehr über den Film (Englisch)

 

Begünstigen Sie auch bei

Legaten den NIF

 

 

 

Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für eine lebendige Demokratie in Israel einzusetzen. Im Namen des NIF Schweiz

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Pierre Loeb, Präsident

 

 

 

 

 

NIF NEWS Oktober 2016

publiziert am 6. Oktober 2016

 

 

 

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Gute Vorsätze für das neue Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser

Die Tage der Hohen Feiertagen sollen wir uns Zeit nehmen für „Tschuwa“ (Umkehr), „Tefilla“ (Gebet) und „Zedaka“ (Spenden). Für uns vom NIF bedeutet dies eine Zeit der Rückbesinnung auf die jüdischen oder universellen Werte und einen Staat, der – wie die Gründer es in der Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948 festhielten – auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden basiert.
Spenden Sie jetzt, aus Liebe zu Israel, damit der New Israel Fund auch im neuen Jahr seine so wichtige Arbeit leisten kann. Die Menschen in Israel danken es Ihnen.
Der NIF wünscht Ihnen Schana Towa und auf ein friedliches 5777!

Mit besten Grüsse
Ihre NIF NEWS Redaktion

 

 

 

Zum Tode von Shimon Peres

20161001144107302_300_387_1_0Die Tage der Hohen Feiertagen sollen wir uns Zeit nehmen für „Tschuwa“ (Umkehr), „Tefilla“ (Gebet) und „Zedaka“ (Spenden). Für uns vom NIF bedeutet dies eine Zeit der Rückbesinnung auf die jüdischen oder universellen Werte und einen Staat, der – wie die Gründer es in der Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948 festhielten – auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden basiert.
Spenden Sie jetzt, aus Liebe zu Israel, damit der New Israel Fund auch im neuen Jahr seine so wichtige Arbeit leisten kann. Die Menschen in Israel danken es Ihnen.
Der NIF wünscht Ihnen Schana Towa und auf ein friedliches 5777!

Mit besten Grüsse
Ihre NIF NEWS Redaktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die volle Ansprache von US Präsident Barak Obama an Shimon Peres’ Beisetzung:

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Grosser Erfolg der Konferenz mit Haaretz in Zürich

20161001145634812_300_300_1_0Am Sonntag 18. September fand in der ICZ die Konferenz von New Israel Fund Schweiz mit Haaretz statt. Ca. 200 Interessentinnen und Interessenten
Und dies berichtet Peter Abelin in ‚tachles‘ über unseren Anlass:
Mit seinem Hinweis auf die Unabhängigkeitserklärung Israels setzte Amos Schoken, Herausgeber der Zeitung «Haaretz», in seinem Eingangsvotum an der Veranstaltung des Neuen Israel Fonds (NIF) Schweiz im ICZ-Gemeindehaus gleich einen Bezugspunkt zum provokativen Titel «Steht Israels Demokratie auf dem Spiel?». Indem sie die Palästinenser zu «Zweitklassbürgern» degradiere, stehe die Regierung von Binyamin Netanyahu im Widerspruch zur Gründergeneration des Staates, welche die umfassende Gleichberechtigung aller Bürger, «ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht», verbürgt hatte. «Wir kämpfen für die Seele Israels», rief Schoken in den mit über 200 Personen bis zum letzten Platz gefüllten Saal.

Den ganzen Bericht finden Sie hier

 

 

 

 

FORUM NIF: Ein Treffen mit der Anwältin der israelischen Demokratie

20161001152156149_300_300_1_0Das war ein toller und sehr persönlicher Auftakt der Veranstaltungswoche! Im Kulturhaus Helferei erklärte Talia Sasson dem Dutzend TeilnehmerInnen unter anderem, wieso sie sich nach 25 Jahren als Staatsanwältin in Israels Oberstem Gerichtshof entschieden hat, nun die israelische Zivilgesellschaft mit Hilfe des NIF und seinen über 900 unterstützten Organisationen zu stärken.

Lesen Sie hier den Interview mit Talia Sasson in der NZZ

 

 

 

 

 

 

 


FORUM NIF: Ex Shin Bet Chef trifft Zürcher Jugendbünde

20161001155415930_300_300_1_0Ebenfalls im Vorfeld der NIF Schweiz Konferenz mit Haaretz traf sich Carmi Gillon in der ICZ für ein Gespräch mit 60 Jugendlichen von Bnei Akiwa, Hagoschrim und Hashomer Hatzair. Die neugierigen Jugendlichen stellten Fragen und Gillon erzählte spannende Geschichten aus seiner langen Karriere beim Shin Bet.

Lesen Sie hier das Interview mit Carmi Gillon in der Sonntagszeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

Sponsoren-Anlass: Eine gelungene Premiere

20161002082419592_300_300_1_0Am Samstagabend, 17. September, trafen sich im Hotel Glärnischhof in Zürich Sponsorinnen und Sponsoren zu einem Nachtessen, bei dem Rednerinnen und Redner des Anlasses und Vertreter des NIF Ortskomitees Zürich anwesend waren.
Das Essen im kleinen Rahmen bat beste Gelegen­heit zum Austausch mit den Gästen und zwischen den Gängen der bekannten Fischküche hielten die Gäste kurze Referate (hier im Bild Carmi Gillon).

 

 

 

 

 

 

 

NIF auf der offiziellen Spendeliste: Nach der JLG auch in der IGB

20161001230743329_300_300_1_0Rechtzeitig vor den Hohen Feiertagen ist der Neue Israel Fonds Schweiz auf der Spendenliste der Basler Synagoge aufgenommen worden.
Ab sofort ist der NIF als Spendeorganisation nun voll anerkannt und wird auch auf der Website der IGB im Internet, wie auch auf den diesbezüglichen Listen als anerkannte Spendeorganisation geführt.
Aber auch ohne Alliah freuen wir uns jederzeit auf Ihre Unterstützung

 

 

 

 

 

 

 

Der NIF ist seit 30 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie aller Israelis einsetzt 

 SPENDEN SIE DEM NIF
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IBAN CH56 0900 0000 40037333 1

© NIF Newsletter 02. Oktober 2016.

Verantwortlich für diese NIF NEWS sind Pierre Loeb und Jaron Bernstein.
Sollten Sie unsere NIF NEWS mehrfach erhalten, sind wir um eine Rückmeldung dankbar, sodass wir die unerwünschten Adressen aus dem Verteiler nehmen können.
Haben Sie Bekannte, die am NIF interessiert sein könnten – wir nehmen sie gerne in unserem Verteiler auf.

 

 

 

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