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Januar 2012: Der NIF wünscht Ihnen ein friedliches gesundes neues Jahr

publiziert am 8. Januar 2012

Tanya Rosenbilt wird Nationalheldin
Die von NIF initiierte Kampagne gegen die Geschlechter­trennung und gegen den Ausschluss von Frauen auf öffentlichen Plätzen wird von immer mehr Leuten mitge­tragen. Tanya Rosenbilt hatte sich geweigert, in den hinteren Teil des Busses zu setzen, als sie von Ahsdod nach Jerusalem reiste. Ein israelisches Gericht hat zudem einer Frau eine Entschädigung bezahlt, weil sie gezwungen wurde im hinteren Teil des Busses zu sitzen. Diese erfreuliche Entwicklungen, sind auch auf die von NIF unterstützen Organisationen zurückzuführen, welche über 35’000$ in Kampagnen gegen den Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Leben investiert haben.
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Russischsprachiger Blog für traumatisierte Israeli
Geboren in Pen, einer Industriestadt mit einer kleinen jüdischen Bevölkerung in der ehemaligen Sowjetunion, immigrierte Anna Roze als sechzehnjährige nach Israel. Nach ihrem Abschluss als Sozialarbeiterin arbeitete sie für NATAL, dem israelischen Trauma Zentrum für Opfer des Terrorismus und Kriegs. Bei ihrer Arbeit stellte sie fest, dass sich russisch sprechende Israelis selten an die Hotline von NATAL wendeten und nahm als Grund die fehlende gemeinsame Sprache an. Mit Hilfe von NIF (Shatil) gründete sie einen russischsprachigen Blog.
 
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Die israelische Demokratie verteidigen
Gute Nachrichten für NGOs, welche sich für Menschenrechte in Israel einsetzen: nachdem der Staatsanwalt einen Bericht geschrieben hat, welche das Gesetz als verfassungswidrig bezeichnet, hat Premierminister Netanyahu beschlossen, nicht auf die Behandlung des Gesetzes einzutreten, welche progressive NGOs die finanzielle Existenz wegnehmen würde. Nun liegt eine neue Version des Gesetzes vor, dessen Inhalt noch nicht bekannt ist. NIF bleibt wachsam, denn die unter Beschuss stehenden NGOs sind notwendig, um die Existenz eines demokratischen Israels zu sichern.
 
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Der New Israel Fund Schweiz steht für Demokratie in Israel

publiziert am 9. Oktober 2011

 

Der New Israel Fund steht immer wieder in der Kritik von rechtsnationalen israelischen und jüdischen Repräsentanten für sein zivilgesellschaftliches Engagement. Der Präsident des New Israel Fund Schweiz, Pierre Loeb, nimmt Stellung und legt die Fakten dar.

 

 

Anlässlich des jährlichen Boardmeetings des New Israel Fund (NIF) in Jerusalem im Juli dieses Jahres meinte Tzipi Livni, dass in einer Demokratie Meinungsverschiedenheiten durch einen konstruktiven Dialog gelöst werden müssen, und dass Israel stark genug sei, um diesen Dialog zu führen. Der NIF setzt sich seit über 30 Jahren erfolgreich für soziale Gerechtigkeit und Demokratie für alle Bewohner und Bewohnerinnen des Landes ein, so wie dies die Gründerväter Israels in der Unabhängigkeitserklärung festgehalten haben. In den letzten Jahren wird von gewissen Gruppierungen unablässig gegen den NIF gehetzt, allen voran von Prof. Gerald Steinberg und seinem selbsternannten NGO-Monitor, der sich anmasst festzulegen, was pro- oder anti-israelisch sei.

 

Ich möchte hier nochmals in aller Deutlichkeit festhalten, dass alle Organisationen, die vom oder über den NIF (mit)unterstützt werden, den NIF- Richtlinien entsprechen müssen und deren Einhaltung wird regelmässig und genau überprüft. Die Richtlinien halten fest, dass keine Organisation unterstützt wird, die das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes in Frage stellt oder welche die demokratischen Rechte der jüdischen, palästinensischen und anderer nicht-jüdischer Bürgerinnen und Bürger Israels nicht respektieren.

 

Adalah ist die erfolgreichste arabisch-israelische Organisation, die sich der Rechte der arabischen Minderheit (20% der Einwohner/innen Israels) innerhalb der grünen Grenze Israels annimmt. Adalah hat vor dem Obersten Gerichtshof einige wichtige Siege davontragen können und ist als NGO (Nichtregierungs-Organisation) international anerkannt.
Die arabische Minderheit in Israel hat eine nachvollziehbar andere Geschichtsschreibung zum Thema Zionismus als die jüdische Bevölkerungsmehrheit in Israel. Es ist für eine multikulturelle Demokratie wichtig, dass die Diskussionen darüber offen geführt werden können. Adalah steht jedoch loyal hinter dem Selbstbestimmungsrecht Israels.

 

Breaking the Silence ist ebenfalls eine international anerkannte NGO, die für ihre Testimonials (Zeugenaussagen) von Soldaten bekannt ist, die in den besetzten Gebieten gedient haben und über ihre persönlichen Erfahrungen dort berichten. Breaking the Silence zeigt auf, wie schwierig der Dienst als Soldat im besetzten Gebiet für diese jungen Menschen ist. Dank den persönlichen Zeugenaussagen wurde in Israel endlich eine Auseinandersetzung zum Thema Schutz der Siedler einerseits und kritisches Hinterfragen des eigenen Verhaltens als Soldat andererseits möglich.

 

Der NIF unterstützt Bürgerinitiativen und NGOs, die in Israel arbeiten, um die Zivilgesellschaft und die Demokratie in Israel zu stärken. Wir, der NIF und seine Unterstützer, wollen eine bessere Situation für Bürgerinnen und Bürger mit niedrigem Einkommen schaffen; wir wollen, dass die arabischen Bürger/innen Israels die gleichen Rechte und Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen haben wie die jüdischen, und wir arbeiten daran, dass Israel die Menschenrechte der Palästinenser ebenso schützt wie die der anderen Minderheiten. So kämpfen wir auch darum, dass alle Strömungen des jüdischen Glaubens respektiert und angenommen werden.

 

Weiter setzen wir uns für Umweltschutz und einen nachhaltigen Umgang mit Energie- und natürlichen Ressourcen ein. Wir wünschen ein dauerhaftes Friedensabkommen und arbeiten an der Vision eines politisch und sozial gerechten Staates, wie es Israels Gründerväter in der Unabhängigkeitserklärung weitsichtig vorgesehen haben. Die aktuelle  Zelt- und Protestbewegung zeigt, dass einige dieser Anliegen von einer Vielzahl Israelis geteilt wird. Kurz, den NIF braucht es – aus Liebe zu Israel.

 

Publiziert im Tachles (Das Jüdische Wochenmagazin)
Nr 40, 11. Jahrgang, 7. Oktober 2011
www.tachles.ch

 

 

 

 

 

Der NIF wünscht Schana Towa

publiziert am 28. September 2011


Als kleine Zusammenfassung unserer Bemühungen und Ihnen zum Dank für Ihre Unterstützung des NIF, senden wir Ihnen diesen wunderbaren kleinen Videoclip.

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