Banner 11

NIF NEWS Dezember 2016

publiziert am 31. Dezember 2016

20160817103326245_640_99_1_0

 

Das Licht stärken statt die Dunkelheit bekämpfen

Liebe Leserinnen und Leser,

an jedem Chanukka-Abend zünden wir eine weitere Kerze. Dabei symbolisiert das zunehmende Licht die verschiedenen Stufen des Tikkun Olam, die „Reparatur der Welt“ durch gute Taten. So verwandelt sich das Feuer trotz seines Zerstörungspotentials in ein inspirierendes Licht.

Uns allen sitzt der Schreck noch in den Knochen, als Feuer in Israel Ende November ganze Landstriche verbrannten.Die grossartige Arbeit der NIF Organisationen und das Engagement tausender Israelis im ganzen Land, ob Juden, Araber, Äthiopier, Russen, Religiöse oder Säkulare, zeigt uns erneut, wie wichtig und fruchtbar es ist, sich für das gemeinsame Leben in Israel einzusetzen.

Bitte spenden Sie jetzt, sodass wir auch 2017 unsere wertvolle Arbeit weiterführen können.

Der NIF wünscht Ihnen ein schönes Chanukkah-Fest und ein gutes neues Jahr.

Mit besten Grüsse
Ihre NIF NEWS Redaktion

 

 

image004NOA – Zeit für Musik und Austausch im intimen Rahmen – SA 4. Februar 2017

Die israelische Sängerin und Liedermacherin Noa bringt die Magie ihrer Musik nach Zürich. Im Rahmen ihres Auftrittes im Zürcher Jazz Club Moods am 4. Februar um 19.00 Uhr organisiert der Neue Israel Fonds Schweiz einen Sonderanlass mit Flying Dinner, der Gelegenheit gibt, sich mit der Künstlerin, die sich für den NIF in Israel engagiert, nach dem Konzert zum Thema Israel auszutauschen.

Die Platzzahl ist beschränkt. Interessierte melden sich an meetNOA@nif.ch.

 

 

 

image005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

image007Eine inspirierende Zusammenarbeit während den verheerenden Bränden in Israel

Uns allen sitzt der Schreck noch in den Knochen, als Feuer in Israel Ende November ganze Landstriche verbrannten. Mehr als 60‘000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, manche haben ihr Zuhause verloren. Die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden sind nach wie vor verheerend. In dieser Zeit inspirierend und herzerwärmend war das Engagement der mutigen Feuerwehrleute, die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Juden und Arabern, Religiösen und Säkularen. In der gemeinsamen Not rettete die sonst oft zerklüftete Gesellschaft zusammen Leben und Häuser, Menschen öffneten ihre Herzen und Türen und boten Fremden einen Platz zum Übernachten an. Europäische, aber auch jordanische und ägyptische Flugzeuge samt Helfern unterstützen die Löscharbeiten. Palästinensische Feuerwehrleute kämpften Seite an Seite mit Israelis.

 

 

image009NIF setzt sich für das gemeinsames Leben in Israel ein

Vom NIF unterstützte Organisationen waren von der ersten Stunde an dabei. „The Abraham Fund Initiatives“, “The Coalition against Racism” und „Sikkuy“ koordinierten Übernachtungen von evakuierten Familien in arabischen Gemeinden. „Tag Meir“ organisierte in Haifa ein gemeinsames Gebet von Juden, Muslimen und Christen. Äthiopische Israelis von „Tebeka“ eilten zu den Informationszentren, um Fragen der amharischsprechenden Bevölkerung zu beantworten. Das „Leo Baeck Zentrum“ unterstützte Tausende von Familien beim Packen ihres allernötigsten Besitzes vor der Evakuation. Mitglieder der Jugendbewegung „Noam“ gestalteten Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in den Sammelplätzen der evakuierten Familien in Haifa.

Die grossartige Arbeit dieser Organisationen und das Engagement tausender Israelis im ganzen Land, ob Juden, Araber, Äthiopier, Russen, Religiöse oder Säkulare, zeigt uns erneut, wie wichtig und fruchtbar es ist, sich für das gemeinsame Leben in Israel einzusetzen.

 

Wir sind stolz auf die wichtige Arbeit:

NIF feierte am 10. Dezember mit diesem Film den Tag der Menschenrechte

 

image010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der NIF ist seit 37 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie aller Israelis einsetzt

 

Spenden Sie Dem NIF
PC 40-37333-1
IBAN CH56 0900 0000 40037333 1

 

 

 

image012NIF BEIM BOTSCHAFTER KEIDAR

Am 24. November 2016 waren Pierre Loeb (Präsident des NIF Schweiz) und Jaron Bernstein (Vorstand NIF Schweiz) beim israelischen Botschafter in Bern, Jacob Keidar, eingeladen. In einem angenehmen und freundlichen Gespräch erzählte der Botschafter von seinen Erfahrungen der engen und guten Zusammenarbeit mit Palästinensern in seiner Funktion als Direktor des Departements für die Koordination multilateraler Friedensverhandlungen. Er interessierte sich für die Arbeit von NIF in der Schweiz und zeigte sich für Einladungen an künftigen NIF Veranstaltungen offen.

 

 

image014NIF Besuch bei der Augustin Keller Loge in Zürich

Am 10. November 2016 wurden Talia Sasson, die Präsidentin des NIF und Alan Freeman, NIF European Advisory Council, eingeladen um der AKL, die zürcher Augustin Keller-Loge des Bnai Brith den NIF vorzustellen. Die Verbindung kam zustande während dem Haaretz Event des NIF in der ICZ im September. Talia und Alan erzählten einführend ihre Bio, was eine unmittelbare, lebhafte Verbindung herstellte zu den Zuhörern. In einer ausgesprochen interessanten und beeindruckenden Diskussion, welche die pluralistische Werte des B’nai Brith bezeugte, vertraten Talia und Alan ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Respekt für alle, Presse- Rede- und Religionsfreiheit und für Erhalt der Demokratie. Sie wandten sich gegen eine Wagenburgmentalität und betonten, dass die Demokratie nicht ein selbstverständliches Gut ist. Wir bedanken uns herzlichst bei der AKL für die Einladung und die umsichtige Moderation und hoffen auf künftigen Gelegenheiten diesen spannenden Austausch weiterzuführen.

 

image016Prestigeträchtigste Auszeichnung für den Hüter der Demokratie

Die vom NIF unterstützte Organisation „Initiative für Informationsfreiheit“ wurde mit dem Knights for Quality Government Award ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis von der NGO Movement for Quality Government in Israel, welche 1990 vom damaligen Richter des Obersten Gerichtshof Chaim Cohen s’l gegründet wurde, um Demokratie, Transparenz, „good governance“ und ziviles Engagement in der Gesellschaft zu fördern.

Der NIF ist stolz, die „Initiative für Informationsfreiheit“ und ihre Arbeit in der Knesset, in den Ministerien und Kommunalbehörden zu unterstützen, und so die Transparenz als eines der grundlegendsten Prinzipien der Demokratie zu fördern.

Den ganzen Bericht (Englisch) lesen Sie hier

 

image018Die jährliche Gedenkfeier für Yitzhak Rabin Zehntausende protestieren gegen Hetze

In der Nacht zum Samstag, den 5. November, nahmen zehntausende Menschen an der jährlichen Gedenkfeier für Yitzhak Rabin am Rabin-Platz in Tel Aviv teil. Die Veranstaltung fand statt, nachdem sie aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten fast abgesagt wurde. Die grösste Beteiligung seit vielen Jahren ist eine Antwort auf die steigende Hetze und Anstiftung zu Hass und Gewalt in diesem Jahr.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

Lesen Sie hier den Bericht der Deutsch Welle (Deutsch)

 

image020Der NIF stellt vor: Zoya Levitin Pushnikov: Feministin, Aktivistin, Stipendiatin

Die in Sibirien geborene Zoya Levitin ist 29 Jahre alt und gehört zur „Generation 1.5“ – den Kindern von MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion. Als Teilnehmerin des Everett Social Justice Fellowship von NIFs Schwesterorganisation Shatil nutzt Zoya ihre Lebenserfahrung dazu, andere russischsprechende Frauen zu fördern. Über das Stipendium trat sie in Verbindung mit der vom NIF geförderten Organisation Morashteinu, welche sich für die Verbreitung von demokratischen Werten bei russischsprechenden MigrantInnen einsetzt.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

 

image022IF Organisationen sind Vorreiter für eine Gesellschaft des Miteinanders in Jerusalem

Diesen Oktober veranstalteten das Israel Religious Action Center (IRAC), Shatil und die vom NIF geförderten Organisationen „Die Koalition gegen Rassismus“ und Tag Meir eine Kundgebung für die Unterstützung einer Gesellschaft des Miteinanders in Jerusalem. Initialzündung war die zunehmend rassistische Rhetorik und Gewalt der extremistischen Organisation Lehava. Den Organisationen ging es bei ihrem Engagement nicht nur darum, Lehava entgegenzuwirken. Vielmehr ist das Ziel, ein besseres Israel aufzubauen, in welchem Menschen über religiöse und ethnische Grenzen hinweg Teil einer echten Gesellschaft des Miteinanders sind.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

Lesen Sie hier mehr über den Gewalt der extremistischen Organisation Lehavain Jerusalem (Englisch)

Hören zu diesem Thema Rabbiner Dr. Ronen Lubitch (Hebräisch):

 

image023

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Für eine Gesellschaft des Miteinanders in Karmiel

Wieder einmal schaffte es die Shatil Gruppe für eine Gesellschaft des Miteinanders in Karmiel auf die Titelseiten der Zeitungen. Nachdem die Stadtverwaltung die Aufführung des preisgekrönten Films über jüdisch-arabische Koexistenz, Junction 48 (u.a. Berlinale und Tribeca Filmfestival), in einem öffentlichen Saal verboten hat, führte die Gruppe den Film kurzerhand in einem alternativen Saal in der Stadt auf.

In Karmiel leben aktuell 1’100 arabische Familien, aber es gibt dort keine arabische Schule, ausserschulische Aktivitäten, Bibliotheken oder andere kulturelle Angebote auf Arabisch. Die Stadt Karmiel kommt ihren rechtlichen Verpflichtungen leider nicht nach, Transportmöglichkeiten für arabische Schüler zu Schulen in benachbarten Städten zur Verfügung zu stellen.

Lesen Sie hier mehr darüber (Englisch)

Lesen Sie hier mehr über den Film (Englisch)

 

Begünstigen Sie auch bei

Legaten den NIF

 

 

 

Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für eine lebendige Demokratie in Israel einzusetzen. Im Namen des NIF Schweiz

image006

Pierre Loeb, Präsident