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NIF NEWS April 2017

publiziert am 29. April 2017
„Gedenke, dass du Knecht warst im Land Ägypten“ 

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Auszug aus Ägypten stellt die Befreiung des jüdischen Volkes dar. Die individuelle Befreiung ist jedoch eine dauernde persönliche Aufgabe. Dank der individuellen Freiheit können wir  unser Leben gemäss unseren Wünschen gestalten und für unsere Werte kämpfen, solange wir damit niemandem Schaden zufügen. Pessach, das Fest der Freiheit, gibt uns die Chance, nicht nur über unsere eigene Freiheit zu nachzudenken, sondern auch über die Freiheit von anderen. Schränken wir diese ein? Kümmern wir uns um die Freiheit von anderen Menschen?

Dank der finanziellen, organisatorischen und moralischen Unterstützung  des New Israel Fund (NIF) können viele Organisationen in Israel sich um die Freiheiten von allen Menschen im Land kümmern.

Bitte spenden Sie jetzt, sodass wir unsere wertvolle Arbeit weiterführen können.

Der NIF wünscht Ihnen ein frohes Pessachfest. Pessach kascher we-sameach!

Mit besten Grüsse
Ihre NIF NEWS Redaktion

 

Shared Society: Juden und Araber im israelischen Gesundheitswesen

Gemäss einem Bericht vom Israel Religious Action Center (IRAC) über das israelische Gesundheitswesen, sind 11% der israelischen Ärzte Araber, 38% der Pharmazeuten und 14% des Pflegepersonals sind Araber. Das israelische Gesundheitswesen ist ein lebendiges Modell für Koexistenz: Juden und Araber sitzen am Morgenrapport zusammen und besprechen ihre jüdischen und arabischen Patienten. Prof. Dr. med. J. Halevy, Shaareh Zedek, Jerusalem: ‚Nie habe ich Spannungen bemerkt unter dem Pflegepersonal, das direkt die Patienten versorgt, es ist ausserordentlich, wunderbar.’

Durch Ihre Spende für den NIF unterstützen Sie einen gesellschaftlichen Bereich in Israel, in dem Juden und Araber zusammenarbeiten.

Den ganzen Bericht (Englisch) lesen Sie hier

 

Israelische Fussballteams zeigen Solidarität mit verwahrten Asylsuchenden

Israelische Fussballteams aus dem ganzen Land folgten am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, einem Aufruf des NIF, Holot zu besuchen, den Ort, an dem 4‘000 Asylsuchende aus Eritrea und Südsudan verwahrt werden. Spitzenspieler, Jugendliche und Funktionäre „simplen Fehler“. Grenzkontrollen am Flughafen sind nicht da, um einzuschüchtern, zu erniedrigen, zu diskriminieren, sondern einzig zu unserer Sicherheit.

Unsere Anwälte vertreten erfolgreich Aktivisten, wenn Kritik an der Regierung mit Verrat gleichgesetzt wird und sie ungerechtfertigt vor Gericht gezerrt werden. Wir vom NIF wenden dafür namhafte Mittel auf. Und wir bleiben dran!

Lesen Sie hier Jennifers Erfahrungsbericht (Englisch)

 

 

Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt 

 

 

2017 Jubiläums-Haggada

Ganz im Sinne der Arbeit an der Gemeinschaft hat sich eine Gruppe von bekannten Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, der Armee – darunter auch namentlich bekannte Geheimdienst-Chefs – unter dem Namen SISO (Save Israel Stop the Occupation) zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Sie ist überzeugt, dass die momentane Situation Israel extrem belastet, und dies in finanzieller, moralischer, demokratischer und psychologischer Hinsicht. Zudem sind diese Persönlichkeiten der Überzeugung, dass die Besetzung die Sicherheit Israels – für die sie sich in aller Deutlichkeit einsetzen – nicht erhöht, sondern ganz im Gegenteil schwächt. Sie stellen auch besorgt fest, dass deshalb der innerisraelische Zusammenhalt in Gefahr sei und auch, dass es für die jüdische Bevölkerung im Ausland zunehmend schwieriger sei, sich mit Israel zu identifizieren.

Hier können Sie die gesamte Haggada mit Kommentaren von namhaften Personen wie z.B. Amos Oz, Achinoam Nini, Rabbiner Michael Melchior, Eva Illouz, Elie Barnavi, Doron Rabinovici und Sarah Silverman herunterladen (Englisch)

 

Bei der Einreise nach Israel angehalten zu werden ist deprimierend, entmenschlichend und beängstigend.

Jennifer Gorovitz ist Vizepräsidentin für Finanzen und Administration des New Israel Fund (NIF) in San Francisco.

Jennifer wurde im März am Flughafen Ben Gurion während eineinhalb Stunden verhört, bevor sie schliesslich ins Land gelassen wurde. Erst wurde von einem Sicherheitsrisiko gesprochen, später von einem die grossartigen Menschen, welche im NIF Schweiz für diese gemeinsam Sache einstehen, wunderbar ist“. Im Anschluss an das Konzert folgte ein Gespräch mit der Künstlerin, in dem Noa ihren Weg zum NIF nachzeichnete. Heute sei sie mit Stolz Mitglied  des internationalen Boards und Botschafterin des NIF für die Förderung von Frieden und Demokratie.

Hier weiter lesen

 

 

Ir Amim – Jerusalem als Stadt der Völker

Seit dem Jahr 2000 setzt sich die NGO Ir Amim für Jerusalem als eine Stadt ein, in der alle Bewohner in Würde und Wohlstand leben und deren historisches, religiöses und kulturelles Erbe respektiert und gepflegt wird. Sie sammelt Daten zur Stadt- und Bevölkerungsentwicklung, orientiert die Bevölkerung, und klagt gegen unrechtmässige Landnahme und Besiedelung. Diese wird oft auf der Basis von sehr vagen juristischen Grundlagen versucht, nicht zuletzt auch von Siedlerorganisationen und vermehrt durch Nationalpark-Behörden. Der NIF unterstützt diese Organisation weil er überzeugt ist, dass das heikle Gleichgewicht der Bevölkerung keine schleichende Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung aus Jerusalem verträgt, einer Stadt, in welcher seit Jahrhunderten Menschen verschiedenster Ethnien und Religionen zusammenleben.

Lesen Sie hier mehr über Ir Amim

 

Unsere letzten Aktivitäten

Ein grossartiges NOA Konzert!

Am 4. Februar 2017 fand in Zürich ein Jazzkonzert gemeinsam mit dem Konzertlokal MOODS ein Jazzkonzert mit der israelischen Sängerin NOA als PR- und  Benefizveranstaltung für den NIF statt.  Diese bestand aus einem Apéro riche vor dem Konzert, an dem neben unseren rund 50 Spendern auch Frau Michal Hershkovitz, Botschaftsrätin und Stellvertreterin des israelischen Botschafters, teilnahm. Bereits während des mitreissenden Konzerts wies die Künstlerin in ihrem eindringlichen Appell an die Konzertbesucher darauf hin, dass Israel eine Stärkung der Zivilgesellschaft unbedingt braucht und dass die Unterstützung „durch die grossartigen Menschen, welche im NIF Schweiz für diese gemeinsam Sache einstehen, wunderbar ist“. Im Anschluss an das Konzert folgte ein Gespräch mit der Künstlerin, in dem Noa ihren Weg zum NIF nachzeichnete. Heute sei sie mit Stolz Mitglied  des internationalen Boards und Botschafterin des NIF für die Förderung von Frieden und Demokratie.

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Wie das jüdische Erbe in positives Handeln umwandeln?

Wiederholt wird weltweit über Fälle von Rassismus, Hassverbrechen und Diskriminierung berichtet. Angesichts dieser Ereignisse, welche Verhaltensweisen schreiben uns unsere jüdischen Werte vor?

In einem spannenden Shiur im Rahmen des letzten Jom Ijun in Zürich zeigte Tamar Rechnitz vom Shalom Hartman Institute, wie das Gebot über Amalek und das Fest von Purim, unser tägliches Leben in der Bemühung unsere Gesellschaft zu verbessern, die Arbeit von Tag Meir beeinflussen. Am Samstag zuvor sprach Tamar mit Jugendlichen von Bnei Akiva in Zürich und am Montag mit Schülern der jüdischen Nachmittagsschule Achinoam.

Lesen Sie hier mehr über Tag Meir (English)

Mit dem folgenden Film lädt Tag Meir für eine gemeinsame Familienwanderung von Juden und Arabern am 13. April ein. Es wird eine Wanderung der Toleranz und des Zusammenlebens sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir empfehlen

 

Gemeinsame israelisch-palästinensiche Gedenkfeier

Wann: Sonntag, 30. April 2017 19.30-22.00 Uhr

Wo: Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Die mitbeteiligten israelischen Organisationen Combatants for Peace und Bereaved Families Circle werden in Israel vom NIF unterstützt.

Hier weiter

 

Echo der Zeit vom Montag, 27. März

Israel versteht sich als der Staat der Juden, ist aber auch palästinensisch. Ein Fünftel der Bevölkerung sind sogenannte «israelische Araber». Gemeint sind damit Nachkommen jener Minderheit von palästinensischen Familien, die 1947/1948 im Krieg um die israelische Staatsgründung nicht geflohen sind oder nicht vertrieben wurden.

Hören Sie hier die Sendung

 

 

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Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für eine lebendige Demokratie in Israel einzusetzen.

Im Namen des NIF Schweiz Pierre Loeb, Präsident

info@nif.ch

 

 

 

© NIF Newsletter 5. April 2017.

Redaktion: Jaron Bernstein und Rachel Halpern. Beiträge: Marc Baer, Karin Dreiding, Felix Rasumowsky, Samuel Rom und Rony Weissberg.

Sollten Sie unsere NIF NEWS mehrfach erhalten, sind wir um eine Rückmeldung dankbar, sodass wir die unerwünschten Adressen aus dem Verteiler nehmen können.

Haben Sie Bekannte, die am NIF interessiert sein könnten – wir nehmen sie gerne in unseren Verteiler auf.

 

 

Der NIF ist die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt.