“Only Peace will bring Security” Webinar mit Standing Together
Webinar des NIF Schweiz im Februar 2025
Unter dem Titel Only Peace will bring Security haben uns Rula Daood und Alon-Lee Green, die Co-Direktoren von Standing Together, am 6. Februar 2025 etwas über ihre Aktivitäten und die Herausforderungen erzählt, vor denen die Israelische Zivilgesellschaft steht.
Mehr über Standing Together
„Eine gerechte Gesellschaft für alle ist möglich - wir sind bereits dabei, sie aufzubauen.“
Standing Together ist eine progressive Massenbewegung, die jüdische und palästinensische Bürger:innen Israels gegen die Besatzung und für Frieden, Gleichberechtigung und soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit mobilisiert. Standing Together will einen politischen Wandel in Israel herbeiführen. Sie spricht Menschen an, die das Vertrauen in die politische Führung des Landes verloren haben. Sie sieht sich zudem als effektive Alternative für die linken politischen Parteien Israels, die ihrer Meinung nach keine breiten Bevölkerungsschichten mehr mobilisieren können.
Die Bewegung erkennt viele Menschen, die einen fortschrittlichen Wandel in Israel wollen: Sie sind für Frieden und gegen die Besatzung, sie sind für Gleichheit und gegen Rassismus, sie sind für soziale Gerechtigkeit und gegen die Herrschaft des Reichtums. Sie fordert Juden, Jüdinnen und Palästinenser, Palästinenserinnen, Säkulare und Religiöse, Mizrachim und Aschkenasim, Landbewohner und Städter, Menschen aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen auf, als geschlossene Front zusammenzustehen.
Standing Together will diese Menschen vereinen, zum Handeln inspirieren und ihre Solidarität in eine starke politische Kraft verwandeln. Standing Together strebt an, eine gemeinsame Heimat für alle, die Hass ablehnen und sich für Empathie entscheiden, aufzubauen. Die Bedeutung von „Standing Together“ ist echte Partnerschaft, die auf gemeinsamen Interessen beruht.

Beispiele von Aktivitäten mit der Unterstützung des NIF
Bereits im März 2023 – nach der ersten Entlassung von Verteidigungsminister Gallant durch Premier Netanjahu - spielte Standing Together eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der Kundgebungen für Demokratie und brachte dann im Laufe von 2024 Zehntausende von Menschen für einen Waffenstillstand, ein Geiselabkommen und einen israelisch-palästinensischen Frieden auf die Strasse.
Anfang 2023 hatte der NIF im Rahmen der Demokratieproteste eine Zentrale eingerichtet, um an vorderster Front arbeitende Aktivist:innen und Organisationen umfassend zu unterstützen. Im vierten Quartal 2024 unterstützte diese Zentrale nun den Studentenverband von Standing Together rechtlich bei seinem Widerstand gegen einen Gesetzesvorstoss der von der Regierung unterstützen nationalen Studentenvereinigung, der die Entlassung von Dozent:innen vorsieht, die als „Unterstützer des Terrorismus“ bezeichnet werden, wenn sie sich solidarisch mit der Zivilbevölkerung in Gaza äussern.
Mit Hilfe des NIF konnte Standing Together Anfang 2024 zusammen mit anderen Organisationen und Aktivist:innen mit ihrer Anwesenheit gewaltsamen Angriffe von rechtsextremen Israelis auf Hilfslieferungen nach Gaza verhindern. Dank ihres Einsatzes nahm die Präsenz der Angreifer:innen ab, und die Hilfskonvois konnten unbehelligt weiterfahren.
Im Oktober 2024 führte der Regionalrat der nicht anerkannten Dörfer (RCUV) eine Kampagne durch, um auf die Zwangsumsiedlungsprogramme der Regierung für die Negev-Beduinen in nicht anerkannten Gemeinden aufmerksam zu machen. Darüber hinaus führte die Organisation in Zusammenarbeit mit Standing Together fünf Touren durch nicht anerkannte Dörfer durch.










